Tee

Einst empfing Meister Nan-in einen Lehrer der Philosophie. Nan-in schenkte ihm zur Begrüßung Tee ein, doch als die Schale voll war, goss er weiter. „Halt!“, rief der Lehrer. „Die Schale ist voll. Mehr geht nicht hinein!“ Nan-in sagte: „So wie diese Schale Tee bist auch Du voll mit Deinen eigenen Meinungen und Ansichten. Ich kann Dich nicht Zen lehren, bevor du deine Schale geleert hast.“

Tee ist das älteste heisse Aufgussgetränk der Welt und wird aus unterschiedlichen Pflanzenteilen (Blätter, Knospen, Blüten, Stängel, Früchte, Rinden, Wurzeln) aufgebrüht.

 

Die verschiedenen Tees, welche ich Ihnen bei Ihrer Konsultation von Shendao anbiete, sind weiter unten auf dieser Seite aufgeführt.

Grundsätzlich unterscheidet man folgende Arten von Tee:

 

Grüner Tee – Keine Oxidation. Bei der traditionellen Herstellung wird der Tee nach der Ernte in Eisenpfannen über dem Feuer gewelkt und dann getrocknet.

 

Weisser Tee – So genannt, weil die Härchen an der Blattunterseite den getrockneten Teeblättern eine weiß-silberne Farbe geben. Keine Oxidation. Junge Triebe werden geerntet und getrocknet. Nur Spitzentees eignen sich zur Produktion von weißem Tee.

 

Oolong – teilweise oxidiert. Nach der Ernte wird der Tee in Weidenkörben geschüttelt, der austretende Saft reagiert mit dem Sauerstoff der Luft. Dieser Prozess wird durch das Erhitzen in Eisenpfannen gestoppt.

 

Schwarzer Tee - Komplette Oxidation. Wird in Ostasien eigentlich als Roter Tee bezeichnet. 

Hier einige allgemeine medizinische Fakten zum Thema Tee:

 

Tee enthält ca. fünfmal mal mehr Koffein als Kaffee. Man sagt, dass Tee den Geist klärt.

 

Das in grünem Tee enthaltene Catechin ist in der Lage, Symptome von Zahnfleischerkrankungen zu verringern und Polyphenole und Fuoride senken deutlich das Risiko für Zahnkaries.

 

Die Flavonoide des Tees unterstützen eine bessere Elastizität der Blutgefäße.

 

Schon drei bis sechs Tassen Tee pro Tag senken das Hypertonie- Risiko um bis zu 65%.

 

Der regelmäßige Konsum von grünem Tee vermindert das Risiko, an Krebs zu erkranken. Für seine präventive Wirkung werden insbesondere die in manchen Teesorten natürlicherweise enthaltenen Polyphenole verantwortlich gemacht. Es ist wissenschaftlich belegt, dass besonders grüner Tee das Tumorzellwachstum hemmt. Ebenfalls senken die, besonders in grünem Tee enthaltenen Polyphenole und Fuoride das Risiko für Zahnkaries.

>> Das ganze Universum ist in einer Schale Tee zu finden <<

Teesorten bei Shendao

Matcha - Das Grüne Gold Japans

 

Matcha ist ein hochwertiger, japanischer Grüntee, der in einem aufwändigen Anbau- und Verarbeitungsprozess hergestellt wird. Nur das Beste der Teepflanze, das reine Blattfleisch der handverlesenen Blätter, darf für die Matcha- Produktion verwendet werden. Dieses wird mit Granitsteinmühlen zu feinstem Pulver gemahlen. Anders als bei allen anderen Tees auf der Welt nimmt man hier nicht nur die wässrigen Auszüge der Pflanze, sondern die gesamte Palette an Nährstoffen zu sich. Vier Wochen vor der Ernte werden die Teefelder mit Netzen überschattet, die ca. 90 % des Sonnenlichtes filtern. Dadurch erhöht sich der Nährstoff- und Chlorophyllanteil und gleichzeitig bleibt der Theaningehalt erhalten. Nur einmal pro Jahr werden die Blätter, die zu Matcha verarbeitet werden geerntet, gedämpft, getrocknet und gemahlen. In einer Stunde mahlen die Granitsteinmühlen ungefähr 30 Gramm Matcha, weshalb dieser Tee sehr hochpreisig gehandelt wird.


Matcha enthält ein vielfaches an Tein und wesentlich mehr Antioxidantien als alle bisher bekannten Nahrungsmittel. Wegen seiner sanft belebenden Wirkung wird er von buddhistischen Zen- Mönchen als Meditationsgetränk geschätzt. Das Tein wirkt langsamer und sanfter als im Kaffee. Gleichzeitig sorgen Aminosäuren dafür, dass sich der Körper entspannt. Diese Kombination bringt bessere Konzentration und Aufmerksamkeit für den Geist sowie Ruhe und Entspannung für den Körper.            

Gyokuro - Kostbarer Tautropfen


Gyokuro gehört zu den besten Teesorten Japans.

Die weltbesten Gyokuro-Schattentees kommen aus den nebelbedeckten Uji Bergen bei Kyoto. Etwa ab Mitte April, sobald die neuen Blätter sprießen, werden die Pflanzen für Gyokuro mit Netzen für 40 Tage abgedeckt und so vor direktem Sonnenlicht geschützt. Die Tee-Blätter produzieren weniger Bitterstoffe und ergeben einen besonders süßen japanischen Tee mit intensivem Geschmack. Die dunkelgrünen Blätter für Gyokuro werden per Hand gepflückt, was in Japan äußerst selten geworden ist, und zu einer schönen Nadelform gearbeitet. Die Tasse ist leuchtend grün und entfaltet langsam einen süßlichen Geschmack, welcher sehr lange auf der Zunge verweilt.

Long Jing - Drachenbrunnen

 

Long Jing gilt unumstritten als der beste Grüntee in China. Er wird ausschliesslich in der Provinz Hanzhou angebaut und ist nach einem kleinen Dorf auf einem Hügel südwestlich des Stadtzentrums benannt. Das Dorf ist nach einem Brunnen benannt, der angeblich mit dem ostchinesischen Meer verbunden ist und aus dem einst ein Drache hinaus gestiegen sein soll. Die Pflückungen zwischen 21. März und 5. April werden zu Höchstpreisen verkauft und sind ausserhalb von China leider nur sehr selten zu finden. Long Ching zeichnet sich durch seinen sehr hohen Aminosäuren- und geringen Catechin- Gehalt aus, wodurch er kaum bitter schmeckt. Der Duft eines hochwertigen Long Ching Tees erinnert an geröstete Maronen und schmeckt unverwechselbar intensiv.

Amacha - Buddha Tee

 

Nach einer Legende wurde Gautama Buddha am 8. April 446 vor Christus geboren. Es wird berichtet, dass zu seiner Geburt die Erde bebte, während Blumen und süßer Nektar, „Amacha“ vom Himmel regneten. Seither wird jedes Jahr an diesem Tag in der Kanbutse-Messe der Geburtstag Buddhas gefeiert. In einer Zeremonie wird dann in den Tempeln der Kopf einer Buddhastatue mit Amacha, dem süßen Hortensientee, beträufelt. Die Tempeldiener bereiten zu diesem Anlass große Mengen an Amacha-Tee vor, um ihn während des Festes an Besucher zu verteilen, die den süßen Tee zur Segnung Buddhas verwenden, aber auch einen Teil mit nach Hause nehmen. Denn der Tee soll magische Kräfte haben - er schütze vor bösen Geistern, Schlangen und Insekten, sagt man. Der Tee enthält Tannine und Dulcin, einen Süßstoff, der 250-mal süßer ist als Zucker. Daher auch der Name Amacha, was übersetzt „süßer Tee“ bedeutet. Koffein enthält der Aufguss dagegen nicht. Amacha wird, wegen seiner antiallergischen Wirkung, als Naturheilmittel eingesetzt.

Tie Guan Yin - Eiserne Göttin der Barmherzigkeit

 

Tie Guan Yin gehört zu den schwach fermentierten Oolongs. Einer Legende nach wurde Tie Guan Yin den Menschen von der Göttin Guan Yin geschenkt. Diese belohnte einen armen Bauern aus der Provinz Fujian für dessen freiwillig erbrachten Hausmeisterdienste an ihrem Tempel und insbesondere an ihrer Eisenstatue darin. Die Göttin teilte dem Mann in dessen Traum mit, dass sie einen Schatz hinter dem Tempel für ihn bereithalte, den er bergen und mit seinen Nachbarn teilen solle. Der Bauer fand lediglich einen kleinen Teebusch dort, grub ihn aus, pflegte ihn in seinem winzigen Garten und brachte die Ableger seinen Nachbarn. Ein Händler erkannte später in dem, auf ganz besondere Weise hergestellten Tee von diesen Sträuchern, dessen Vermarktungspotenzial und verhalf damit dem ganzen Dorf zu Wohlstand.

Pu Erh - Roter Grüntee

 

Pu-Erh Tee ist eines der gesündesten Getränke der Welt. Er wird von einer "Qingmao" genannten Unterart des Teestrauchs Camellia Sinensis gewonnen und gilt als eine der Ursprungsformen des Tees. Angebaut wird Pu Erh in der chinesischen Provinz Yunnan. Pu Erh ist heutzutage zwar auch in loser Form erhältlich, jedoch wird er überwiegend zu Fladen, Ziegeln, Kugeln oder Pilzformen gepresst. Im Gegensatz zu den meisten Tees gewinnt Pu-Erh-Tee durch Alterung an Qualität und Geschmack. Es gibt Pu Erh Tees, die bis zu 100.000 Euro pro 500 Gramm kosten. Pu Erh war wegen der langen Haltbarkeit bei den Reitervölkern sehr begehrt. Auch heute wird er hauptsächlich von Tibetern und Mongolen konsumiert. 

 

Aus Sicht der Traditionellen Chinesischen Medizin hilft Pu-Erh Tee den Milzkanal zu beleben, Feuchtigkeit auszugleichen, Magen-Hitze zu kühlen, das Magen-Chi herabzusenken und andere wichtige Mechanismen zu regulieren. 

 

Aus Sicht der modernen, westlichen Medizin deuten Studien darauf hin, dass Pu-Erh Tee dabei hilft den Stoffwechsel anzuregen und Fett effektiver zu verbrennen, Arterienverkalkung vorzubeugen, erhöhten Blutdruck zu normalisieren, Entzündungsprozesse im Körper zu reduzieren, Verstopfung vorzubeugen, den Alterungsprozess zu verlangsamen und Herzerkrankungen vorzubeugen. Außerdem wirkt Pu-Erh Tee antibakteriell, neutralisiert Umweltgifte und kann sich positiv auf das Sehvermögen beim erwachsenen Menschen auswirken.

 

Pascal Philippe Khalifesoltani Heilpraktiker & Dao- Instructor Berlin

Shendao Naturheilpraxis Berlin

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