Obst von A - Z

Früchte gehören zu den ältesten Nahrungsmitteln des Menschen. In der Frühzeit, als der Mensch nichts von Anbau und Zubereitung von Nahrungsmitteln wusste, war er hauptsächlich auf den Verzehr von Nüssen und Früchten angewiesen.

 

Früchte sind reich an Kohlehydraten, Mineralstoffen und Vitaminen, enthalten jedoch nur geringe Mengen an Proteinen und Fetten. Durch ihren Zuckergehalt sind Früchte schnellwirkende Kraftspender.

 

Abgesehen von den nährstoffhaltigen Bestandteilen kommt der Versorgung mit Elektrolyten und Mineralstoffen durch Früchte eine beachtliche Bedeutung zu.

 

Die Beförderung von Flüssigkeit und Nährstoffen und ihre Erhaltung im Körper wird durch Natrium- und Kaliumsalze reguliert, welche als Elektrolyte bezeichnet werden. Ein Mangel an diesen Salzen würde die Körperzellen allmählich zerstören, was zu Schwäche, Erschöpfung und in extremen Fällen zum Tod führen würde. Der normale tägliche Verlust von Körpersalzen durch Schweiss- und Harnausscheidung macht einen ständigen Ersatz notwendig, und Früchte sind dafür die beste und gesündeste Quelle.

Nachfolgend nun ein kleiner Überblick über verschiedene Obstsorten und ihre medizinische Wirkung auf den Organismus.

( Achtung: Die aufgeführten Wirkungen sind lediglich Hinweise zur Linderung, Heilungsunterstützung und Prävention. Es soll keinesfalls der Eindruck vermittelt werden, dass allein durch den Verzehr von Obst schwere Krankheitszustände kuriert werden! )

Ananas

Ananassaft wirkt schweisstreibend bei Fieber und Gelbsucht und verschiebt den ph- Wert des Organismus vom Sauren zum Alkalischen. Er beruhigt den Magen, fördert die Verdauung und beschleunigt die Harnausscheidung. Wegen seines hohen Vitamin-C- Gehalts hilft Ananassaft gegen Zahnfleischbluten, Skorbut und ander Vitamin-C- Mangelkrankheiten.

 

Apfel

Äpfel regen den Speichelfluss an, fördern die Verdauung und helfen bei Störungen von Herz, Leber, Hirn und Magen. Wegen ihres hohen Kohlehydratanteils sollten sie von Diabetikern gemieden werden. Wegen des hohen Eisen- und Vitamin-C- Anteils werden Äpfel bei Blutmangel empfohlen.

 

Aprikose

Aprikosen sind nahrhaft, aufbauend, durstlöschend und kühlend, weswegen sie bei Fieber und Wasserentzug empfohlen werden. Sie fördern die Verdauung und wirken harmonisierend auf die Darmbewegungen und den Magen. Wegen ihres Vitamin-, Kohlehydrat- und Mineralgehalts werden sie häufig bei Anämie verordnet.

 

Avocado

Avocados sind reich an Fett und den Vitaminen A, B1, B2, C und E. Sie eignen sich bei Menstruationsstörungen, Sterilität, Magengeschwüren, Durchfall und Untergewicht.

 

Banane

Die Banane ist reich an Alkalisalzen, Kalium und Phosphor was sie zu einer wichtigen Nähstoffquelle für alle intelektuellen Arbeiten macht. Desweiteren enthält sie Eisen, Magnesium, Kupfer, Fluor und Jod (wichtig für die Schilddrüsenfunktion), sowie die Vitamine A, B1, B2, B6, B12, C, D und E und ist somit bei mässigem Konsum eine erstklassige Frucht für Diäten und Schlankheitskuren, da die für den Körper wichtigsten Aufbauelemente alle vorhanden sind.

 

Birne

Birnen sind leicht verdaulich und fördern die Darmbewegungen.

 

Dattel

Datteln sind sehr nahrhaft und leicht verdaulich. Sie wirken positiv auf die Darmschleimhaut und sind ein mildes Abführmittel. Sie haben eine schleimlösende Wirkung und werden bei Bronchialasthma und trockenem Husten empfohlen.

 

Erdbeere

Erdbeeren sind apetitanregend, verdauungsfördernd, mild abführend und adstringierend. Sie helfen bei Fieber, leichter Verstopfung, chronischem Durchfall und Malabsorptionssyndrom. Ferner wirken sie harntreibend und helfen bei der Ausscheidung von Nierensteinen und Harngriess.

 

Feige

Feigen sind nahrhaft und leicht verdaulich. Sie helfen gegen Verstopfung, Dickdarmkatarrh und Hämorrhoiden. Frische Feigen helfen gegen aufgesprungene Lippen, Mundhöhlen- und Zahnfleischentzündungen und werden häufig bei Bronchialasthma verordnet.

 

Granatapfel

Granatapfelsaft hilft wegen seines Vitamin-C- Gehalts bei Zahnfleichentzündungen und Zahnfleischbluten. In geringen Mengen eignet er sich bei Magengeschwüren und Gastritis (dies gilt für den süssen Granatapfel, der saure Granatapfel sollte bei Magengeschwüren und Gastritis gemieden werden); in mittleren Dosen (100 ml) hilft er gegen Übelkeit und Erbrechen; in höheren Dosen ruft er Erbrechen hervor.

 

Heidelbeere

Heidelbeeren wirken adstringierend, hemmt Durchfall und helfen gegen Weissfluss bei Frauen. Ein Tee aus Heidelbeerblättern, über einen langen Zeitraum eingenommen, ist für Diabetiker zu empfehlen.

 

Himbeere

Himbeeren haben einen hohen Mineralsalzgehalt und wirken durstlöschend. Sie fördern den Gallefluss und stabilisieren den Säure- Basen- Haushalt. Sie wirken schweisstreibend und kühlend und eigenen sich daher bei fieberhaften Erkrankungen.

 

Kiwi

Die Kiwi ist eine der Früchte mit dem höchsten Gehalt an Mineralstoffen und Vitamin-C. Ihr Verzehr hilft bei Infektionskrankheiten, Grippe und Zahnfleischbluten.

 

Melone

Melonen wirken erfrischend und belebend. Aufgrund ihres hohen Natrium- und Kaliumgehalts tragen sie zur Wiederherstellung des Elektrolytgleichgewichts bei. Die Frucht und die Kerne haben eine harntreibende Wirkung und werden bei Erkrankungen des Harntrakts und in frühen Stadien von Nierenversagen empfohlen.

 

Orange

Orangen sind reich an Vitamin-C und leicht verdaulich. Sie helfen bei Dehydratation und Fieber und sind zusammen mit Zitronen die beste Nahrungsempfehlung bei Gelbsucht.

 

Pflaume

Pflaumen fördern den Speichelfluss und die Magensaftsekretion. Sie regen den Apetit an und fördern die Verdauung. Sie eignen sich als Aufbaukost für schwache Konstitutionstypen und Menschen, die an Altersschwäche leiden. Sie wirken kühlend auf die Körpertemperatur und werden daher bei Sonnenbrand und Sonnenstich empfohlen.

 

Zitrone

Zitronensaft fördert den Speichelfluss und die Magensaftsekretion. Mit ihm kann chronische Diarrhoe unter Kontrolle gebracht werden. Ferner hilft Zitronensaft bei Skorbut, Zahnfleichbluten, Fieber, Sonnenstich, Hepatitis, Übelkeit, Brechreiz, Verdauungsstörungen und Krämpfen.

Pascal Philippe Khalifesoltani Heilpraktiker & Dao- Instructor Berlin

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