Gewürze von A - Z

In der Antike spielten Gewürze viele tausend Jahre lang für Leben und Tod, Gesundheit und Krankheit der Menschen eine entscheidende Rolle und waren unter anderem für die Errichtung und den Untergang von Weltreichen von Bedeutung.

 

Später wurden ihre medizinischen Eigenschaften studiert und von Klöstern als Geheimnis gehütet von wo aus sie zur Heilung von Volkskrankheiten, Epidemien und Seuchen verwendet wurden.

 

Heutzutage werden Gewürze in erster Linie zum Würzen von Speisen verwendet um die Lust am Essen zu steigern. Gewürze sollten jedoch nicht auf diese Verwendung reduziert werden. Viele Gewürze entfalten eine starke Wirkung auf den menschlichen Organismus und spielen in der Naturheilkunde vieler verschiedener Völker eine wichtige Rolle.

Nachfolgend nun ein kleiner Überblick über verschiedene Gewürze und ihre medizinische Wirkung auf den Organismus.

( Achtung: Die aufgeführten Wirkungen sind lediglich Hinweise zur Linderung, Heilungsunterstützung und Prävention. Es soll keinesfalls der Eindruck vermittelt werden, dass allein durch die Anwendung von Gewürzen schwere Krankheitszustände kuriert werden! )

Anis

Anis wirkt abführend, antiparasitisch, krampflösend und apetitanregend. Ein Tee aus anissamen lindert Bronchialkatarrh. Anisöl äusserlich angewendet hilft gegen Kopfschmerzen.

 

Basilikum

Ein Teeaufguss aus Basilikumblättern hilft bei Erkältungskrankheiten und Husten. Frisch gepresster Basilikumsaft, örtlich aufgetragen, hilft bei Insektenstichen und Hauterkrankungen und wird, zusammen mit schwarzem Pfeffer, bei Malariafieber eingenommen.

 

Bockshornklee

Bockshornkleesamen fördern den anabolen Stoffwechsel und werden bei allgemeiner Schwäche empfohlen. Sie helfen bei Blähungen, Ruhr, Koliken und Durchfall und werden ausserdem Verwendet um Haarausfall aufzuhalten.

 

Brunnenkresse

Brunnenkresse ist reich an Mineralsalzen, Jod, Eisen, Kaliumkarbonat und Phosphaten sowie an den Vitaminen A, C, D und E. Medizinisch ist Kresse bekannt als wirksames Mittel gegen Skorbut.

 

Chili

Chilis regen die Speichel- und Magensaftbildung an und fördern die Verdauung. Sie helfen bei Sinusitis und verstopfter Nase, sowie bei Atembeschwerden, Asthma, Husten und Halsschmerzen. In kleinen Mengen wirken sie apetitanregend. Zerstossene Chillischoten aüsserlich aufgetragen helfen bei Muskel- und Gelenkschmerzen.

 

Dill

Dill wirkt anregend, windtreibend, magenstärkend, harntreibend und schleimlösend. Es wird bei Magenverstimmung empfohlen und fördert die Muttermilchbildung.

 

Fenchel

Fenchel wird bei Bronchitis, Pharyngitis und allergischem Husten verordnet. Nach einer Mahlzeit gekaut reinigen Fenchelsamen Mund, Gaumen und Zähne und beugen Karies vor. Desweiteren hat Fenchel eine gute Wirkung bei Parasitenbefall und ruhrartigen Erkrankungen.

 

Ingwer

Die Ingwerwurzel wirkt magenstärkend, speicheltreibend, verdauungsfördernd, entzündungshemmend und schleimlösend. Sie hilft bei Erkältungskrankheiten, Muskelschmerzen, Gelenkschmerzen und Schnupfen. In allmählich steigender Dosierung hilft Ingwer bei rheumatischen Herz- und Entzündungserkrankungen.

 

Kardamom

Kardamom wirkt kühlend, magenstärkend, milchbildungs- und menstruationsfördernd, harntreibend und regt den Speichelfluss an. Die Einnahme von Kardamom bei Herz- und Lungenerkrankungen zeigt gute Ergebnisse. Das ätherische Öl besitz schleimlösende Eigenschaften und wird bei chronischer Bronchitis und Lungentuberkulose empfohlen. Kardamom zusammen mit Melonensamen hilft bei Nierensteinen und Infektionen der Harnwege. Auch bei senilen Veränderungen des Körpers, Konzentrations-, Koordinations- und Gedächtnisschwäche zeigt die Einnahme von Kardamom eine gute Wirkung.

 

Knoblauch

Knoblauch wirkt entzündungshemmend, schleimlösend, harntreibend, antibakteriell und antiseptisch. Er hilft bei Arteriosklerose, Thrombosen, Verdauungsstörungen, Blähungen, Darmkoliken und chronischer Verstopfung sowie bei Durchfall. Knoblauch sollte von Personen mit Gerinnungsstörungen gemieden werden.

 

Koriander

Koriander wirkt schleimlösend, fiebersenkend, zusammenziehend und harntreibend. Er wird bei Übelkeit, Erbrechen, Unterleibschmerzen und Durchfall verschrieben und kann die Blutung von Hämorrhoiden hemmen. Bei Anwendung über einen langen Zeitraum entfaltet Koriander anabolische Eigenschaften.

 

Kümmel

Sowohl die Kümmelfrüchte als auch ihre Öle wirken apetitanregend, verdauungsfördernd und windtreibend. Sie werden eingenommen um Darmkoliken, Übelkeit, Blähungen und Verdauungsstörungen zu lindern. Kümmelsamen können nach der Entbindung gegessen werden um eine reinigende Wirkung und das Zusammenziehen der Gebärmutter zu erzielen. Desweiteren stimulieren Kümmelsamen die Muttermilchbildung.

 

Kurkuma

Kurkuma wirkt sich positiv auf Erkrankungen des Atemtrakts aus und hilft sowohl bei Magenstörungen als auch bei Anämie. Das ätherische Öl des Wurzelstocks und das reine Kurkumin wirkt stark entzündungshemmend und kann mit der Wirkung von Kortison verglichen werden.

 

Muskatnuss

Muskat steigert die Körperkraft, wirkt windtreibend, zusammenziehend, stimulierend und, bei erhöhter Dosierung, den Geschlechtstrieb anregend. In niedriger Dosierung (bis 100 mg) wird er Kleinkindern bei Fieber, Erkältung und Durchfall verordnet. In Dosierungen von mehr als 5 g  verursacht er Krämpfe, Schwindel und Koma. Muskat ist nützlich bei Kreislaufbeschwerden und niedrigem Blutdruck. Als Einreibung hilft er bei Zerrungen, Neuralgien und Kopfschmerzen.

 

Nelke

Gewürznelken erleichtern Übelkeit, Erbrechen, Blähungen und Koliken. Sie wirken wohltuend auf das Atmungssystem. Nelken, Getränken oder Wein beigegeben, lindern Lungenbeschwerden. Um Zahnschmerzen zu Hause zu lindern kann man eine Nelke kauen. Wegen seiner bakteriziden Wirkung wird Nelkenöl in der Zahnheilkunde bei Pulpitis verwendet.

 

Oregano

Oregano hat cholesterinsenkende sowie wurmabführende Eigenschaften (bei Maden und Spulwürmern) und wird bei ischämischen Herzerkrankungen empfohlen. Das Oregano- Öl wird äusserlich bei Zerrungen und Prellungen angewendet.

 

Petersilie

Das ätherische Öl der Petersilienwurzel wird bei ausbleibender und schmerzender Menstruation empfohlen. Ein Absud der Wurzel wirkt diuretisch bei Nierensteinen, Blutandrang im Herzen und Wassersucht. Grosse Mengen Petersilie beeinträchtigen die Nervenzentren im Gehirn, verursachen Schwindel und wirken toxisch auf die Zellen von Leber und Nieren.

 

Pfeffer

Pfeffer reguliert den Stuhlgang und lindert Blähungen. Pulverisierter schwarzer Pfeffer mit Milch und Zucker hilft bei Bronchitis, Halsschmerzen und Schnupfen. Ätherisches Pfefferöl verringert Beschwerden bei Rachenkatarrh und Mandelentzündung und äusserlich aufgetragen hilft es bei Haut- und Rheumaleiden.

 

Rosmarin

Ein Tee aus Rosmarinblättern wirkt anregend, windtreibend und verdauungsfördernd. Zur Linderung von asthmatischen Beschwerden können die getrockneten Blätter geraucht werden. Ein Tonik- Wein (Pfarrer Kneipp) wird bei peripheren Durchblutungsstörungen und Altersherz verordnet.

 

Safran

Safran lindert prämenstruelle, präklimakterische und postklimakterische Beschwerden. Er hilft bei Schnupfen, Sinusitis und Atemdepression durch Bruststauung und hat eine beruhigende Wirkung auf das Nervensystem.

 

Salbei

Salbei hat eine anregende und wärmende Wirkung. Ein Tee aus Salbeiblättern, mit Honig gesüsst, hilft bei Fieber, Nervosität, Nachtschweiss, Tuberkulose und Angina. Salbei mit Wein gekocht kann zum Gurgeln bei Halsschmerzen verwendet werden. Eine Teekur mit Salbei über 1-2 Monate wirkt blutreinigend. Übermässige Dosierung kann zu Magenunverträglichkeit führen.

 

Senf

Senf- Öl, äusserlich angewendet, wirkt bei Nesselsucht, Ekzemen und Pilzinfektionen. Weisser Senf, äusserlich angewendet, ist ein bewährtes Mittel bei Entzündungen der Atemwege und Hexenschuss. Senfwickel (max. 20 Minuten) helfen bei Atembeschwerden, Rheuma und Brustschmerzen.

 

Thymian

Thymiansirup ist ein wirksames Heilmittel bei Bronchialbeschwerden und trockenem Husten. Thymian wirkt stark keimtötend und hat gärungs- und fäulniswidrige Eigenschaften. Der Tee kann als Gurgelwasser bei Gingivitis und Stomatitis angewendet werden.

 

Vanille

Vanille hat eine windtreibende, stimulierende Wirkung und verbessert die Nierentätigkeit. Sie erhöht die Leistungsfähigkeit und wirkt wohltuend und beruhigend.

 

Wermut

Wermut hat spasmolytische, desinfizierende und wurmtötende (Wermut- Öl bei Spul- und Bandwürmern) Eigenschaften. In hohen Dosen ist es giftig. Wermut regt die Leber und den Gallenfluss an und lindert Krämpfe der Verdauungs- und Ausscheidungsorgene.

 

Zimt

Zimt wirkt krampflösend, apetitanregend, schleimlösend, antiparasitisch, antiseptisch, nervenstärkend und fäulnisverhindernd. Es reguliert den Menstruationszyklus und sorgt für das Zusammenziehen der Gebärmutter nach der Entbindung. Es wird bei Infektionen der Harnwege und bei Gonorrhoe bei Männern verschrieben. Desweiteren hilft es bei Übelkeit, Blähungen und leichtem Durchfall. Ätherisches Zimtöl wird über die Lungen abgesondert und hilft deshalb bei Beschwerden und Erkrankungen der Atemwege.

 

Zwiebel

Zwiebeln wirken apetitanregend, schleimlösend, abführend und senken das Cholesterin. Frisch gepresster Zwiebelsaft hilft bei hartnäckigem Husten, Erkältungen und Bronchitis. Ferner sorgen Zwiebeln für eine regelmässige Menstruation bei Frauen. Bei Insektenstichen und Sonnenstich haben frisch geschnittene Zwiebeln, auf die betroffene Stelle aufgelegt, einen Kühl- und Linderungseffekt.

Pascal Philippe Khalifesoltani Heilpraktiker & Dao- Instructor Berlin

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